CORONAVIRUS: WICHTIGE INFORMATIONEN

AKTUELLE INFORMATIONEN

Stand 19.03.2020

Damit der Corona Virus sich möglichst langsam ausbreitet,

ist unsere Solidarität mit den gefährdeten Personen und mit

allen die im Gesundheitssystem arbeiten, gefragt.

Konkret:

– Alle Gottesdienste und Andachten sind abgesagt.

– Die Pfarrheime bleiben für die Gruppen geschlossen.

– Die Kirchen sind sonntags zwischen 10:00 – 12:00 Uhr

  zum persönlichen Gebet geöffnet.

– Die Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Pfarrer Werner Knoor

Tel.: 0203 9915751

Kinderbuden: Informationen bezüglich des Corona-Virus

Liebe Kita-Familien,

 

aus den Medien haben Sie sicherlich schon selbst erfahren, dass ab kommender Woche bis zum Ende der Osterferien auf Anordnung des Landes NRW unsere Kitas geschlossen bleiben müssen und ein Betreuungsverbot ausgesprochen wurde.

 

Wir sind uns bewusst, dass Sie diese Regelung ggf. vor große Herausforderungen stellen kann. Zugleich dient diese Maßnahme dem Schutz Ihrer Kinder, Familien und Angehörigen, da sich durch diese massive Einschränkung die Ansteckungsrisiken in erheblichen Maße hoffentlich einschränken lassen.

 

Ausnahmeregelungen bestehen ausschließlich für Berufstätige, die in einer „kritischen Infra-Struktur“ tätig sind (z. B. in Krankenhäusern, Arztpraxen) und darüber einen Arbeitgeber-Nachweis erbringen (das dafür erforderliche Formular finden Sie als Download auf der Seite der Stadt Duisburg / Corona / Informationen für Kita- / Schul-Eltern: https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/gesundheitsamt/corona-virus_allgemeine-informationen.php#Infos_f-C3BCr_Eltern_von_Kindergarten-_und_Schulkindern

 

Am Montag und Dienstag stehen unsere Kita-Kolleginnen in allen unseren sechs Walsumer Kitas (St. Dionysius / Lehmkuhlplatz, Herz Jesu / Herzogstraße, St. Franziskus / Johannesstraße, St. Elisabeth / Friedrich-Ebert-Straße, St. Ludgerus / Goethestraße und St. Josef / Kolpingstraße) für Betreuungsnotfälle zur weiteren Klärung und ggf. Notbetreuung zur Verfügung.

 

Aus Infektionsschutzgründen ist es zwingend erforderlich, die Kinder in den bisherigen Gruppen bzw. Einrichtungen zu belassen und mit dem bisherigen Personal zu betreuen. Denn durch eine Neuzusammensetzung würden neue Kontaktnetze entstehen, die die Ausbreitung der Infektion noch weiter befeuern. Damit werden auch Gruppen mit bspw. nur einem oder zwei Kindern aufrechterhalten.

 

Insgesamt werden im weiteren Verlauf die Zielstellungen miteinander zu verbinden sein, Sozialkontakte deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Betreuung der Kinder sicherzustellen.

 

Die im Erlass genannten Schlüsselpersonen dürfen Ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie alleinsorgeberechtigt sind oder beide sorgeberechtigten (Pflege-)Elternteile Schlüsselpersonen sind. 

 

Schlüsselpersonen sind:

 

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung

– der öffentlichen Sicherheit und Ordnung 

– der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung 

– der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens 

dient. 

 

Dazu zählen insbesondere:

 

– Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung 

– der Pflege 

– der Behindertenhilfe

– Kinder- und Jugendhilfe

– der öffentlichen Sicherheit und Ordnung 

– der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz)

– der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), 

– der Lebensmittelversorgung 

– der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

 

!!! Wichtiger ergänzender Hinweis entsprechend der Verordnung:

 

Kinder dürfen keinesfalls gebracht werden,

 

– wenn sie Krankheitssymptome aufweisen,

– wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen, es sei denn, dass seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,

– sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Corona- virus/Risikogebiete.html), es sei denn, dass seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

 

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht. Wir bitten Sie hier dringend – zum Schutz aller Beteiligten – um Ihr Verständnis und die konsequente Berücksichtigung.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne ab Montagmorgen in unseren sechs Verbund-Kitas (die jeweiligen Telefonnummern finden Sie auf dieser Homepage) oder als Kita-Verbundleitung (Tel.: 0203 – 99 15 70 / jansenberger-r@bistum-muenster.de) zur Verfügung.

 

Unser besonderer Dank gilt den Familien, die sich in den kommenden Tagen und Wochen gegenseitig unterstützen, egal, ob es dabei um die gemeinsame Kinderbetreuung, den Einkauf oder sonstige organisatorischen Hilfen geht!

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben, dass Sie gut und gesund durch diese herausfordernden Tage kommen und danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre solidarische Unterstützung!

 

Für die Pfarrei und den Kita-Verbund St. Dionysius,

 

Werner Knoor        Ria Jansenberger

Pfarrleitung            Kita-Verbundleiterin

 

Maria 2.0 im Gottesdienst

Jesus zuhören und als
Zeuginnen handeln

Maria 2.0 im Gottesdienst: Frauen und Männer sind für die Zukunft der Kirche verantwortlich

Frauen in schwarzer Kleidung, mit weißen Schals und mit verklebten Mündern. Das bestimmte in St. Elisabeth Monate nach den ersten Protesten von Maria 2.0 im Mai das Bild zu Beginn der Messe.  Im Wortgottesdienst hatten sie sich dann von den Klebestreifen befreit und ihre Stimme wiedergefunden. Anders als noch vor Monaten war der Frauenprotest nicht provokativ, er gehörte mitten in die Gemeinde.


Denn die rund zehn Frauen rund um den Altar erklärten die verklebten Münder und ihre Überzeugung, dass Kirche ohne die Fähigkeiten und die Verantwortung von Männern und Frauen zukünftig kaum lebensfähig sei. Der Sonntagsgottesdienst fand zudem einige Wochen vor dem Advent statt, mit dem auf Bundesebene Laien und Bischöfe im synodalen Prozess über die Erneuerung der Kirche beraten. Dabei steht in einem Forum des Prozesses ausdrücklich die Frage nach Verantwortung und Ämtern für Frauen auf der Tagesordnung. Die Messe mit Pfarrer Werner Knoor entzweite Menschen an keiner Stelle, anders als es manche noch zu Beginn der Streik-Aktionen für mehr Frauen-Verantwortung im Mai empfanden. Stattdessen machten auch Lieder Mut für neue Wege in die Zukunft. Jesus habe sich Frauen und Männern, Alten und Jungen, Kranken und Gesunden  in besonderer Weise, eben liebend zugewandt, betonte Pfarrer Knoor.

In ihrer Predigt machte Marlies Schöpper die Begegnung von Martha und Maria zum Thema. Martha habe sich in Jesu Anwesenheit als Gastgeberin um Bewirtung gekümmert. Die Geste Marias lässt jedoch aufhorchen. In dem sie sich als Hörende zu Jesu Füßen setzt,  nimmt er sie an als seine Schülerin. Eine bis dato  den Männern vorbehaltene Konvention. „Wir handeln wie Martha und Maria“, so die Konsequenz Marlies Schöpper. Marthas Dienst, Gastlichkeit und Dienen,  sei bis heute nötig. „Gleichzeitig dürfen wir nicht verlernen, in Marias Rolle zu sein“, betonte Schöpper. „Handeln und Hören von Zeuginnen und Zeugen des Glaubens ist für die Zukunft des Glaubens entscheidend.“ Schöpper: „Zur Nachfolge und Verkündigung in Wort und Tat bleiben wir alle aufgerufen.“