Konzert in der St. Dionysius-Pfarrkirche

Wie es seit vier Jahrzehnten Tradition ist, lädt der Kirchenchor St. Dionysius Alt-Walsum auch in diesem Jahr am 1. Adventssonntag, dem 1. Dezember 2019, um 17:00 Uhr zu einem großen vorweihnachtlichen Konzert ein.

In diesem Jahr ist ein Knabenchor aus dem Bergischen Land, die Wuppertaler Kurrende, unter der Leitung von Markus Teutschbein zu Gast. Die Wuppertaler Kurrende steht seit fast 100 Jahren in ganz Deutschland und im Ausland für anspruchsvolle Chor- und Kirchenmusik.

Für die Leitung des Kirchenchores St. Dionysius sowie für die Darbietung einiger musikalischer Stücke auf der Truhenorgel ist Dr. Gerd-Heinz Stevens verantwortlich.

Der Kirchenchor verspricht ein sehr abwechslungsreiches Konzert mit einer wunderbaren Einstimmung auf Weihnachten.

Eintrittskarten zum Preis von 11,- EUR sind bei allen Sängern des Kirchenchores sowie bei Heinz Fölting  (Telefon 0203 – 472921) erhältlich, evtl. auch noch an der Abendkasse.

Maria 2.0 im Gottesdienst

Jesus zuhören und als
Zeuginnen handeln

Maria 2.0 im Gottesdienst: Frauen und Männer sind für die Zukunft der Kirche verantwortlich

Frauen in schwarzer Kleidung, mit weißen Schals und mit verklebten Mündern. Das bestimmte in St. Elisabeth Monate nach den ersten Protesten von Maria 2.0 im Mai das Bild zu Beginn der Messe.  Im Wortgottesdienst hatten sie sich dann von den Klebestreifen befreit und ihre Stimme wiedergefunden. Anders als noch vor Monaten war der Frauenprotest nicht provokativ, er gehörte mitten in die Gemeinde.


Denn die rund zehn Frauen rund um den Altar erklärten die verklebten Münder und ihre Überzeugung, dass Kirche ohne die Fähigkeiten und die Verantwortung von Männern und Frauen zukünftig kaum lebensfähig sei. Der Sonntagsgottesdienst fand zudem einige Wochen vor dem Advent statt, mit dem auf Bundesebene Laien und Bischöfe im synodalen Prozess über die Erneuerung der Kirche beraten. Dabei steht in einem Forum des Prozesses ausdrücklich die Frage nach Verantwortung und Ämtern für Frauen auf der Tagesordnung. Die Messe mit Pfarrer Werner Knoor entzweite Menschen an keiner Stelle, anders als es manche noch zu Beginn der Streik-Aktionen für mehr Frauen-Verantwortung im Mai empfanden. Stattdessen machten auch Lieder Mut für neue Wege in die Zukunft. Jesus habe sich Frauen und Männern, Alten und Jungen, Kranken und Gesunden  in besonderer Weise, eben liebend zugewandt, betonte Pfarrer Knoor.

In ihrer Predigt machte Marlies Schöpper die Begegnung von Martha und Maria zum Thema. Martha habe sich in Jesu Anwesenheit als Gastgeberin um Bewirtung gekümmert. Die Geste Marias lässt jedoch aufhorchen. In dem sie sich als Hörende zu Jesu Füßen setzt,  nimmt er sie an als seine Schülerin. Eine bis dato  den Männern vorbehaltene Konvention. „Wir handeln wie Martha und Maria“, so die Konsequenz Marlies Schöpper. Marthas Dienst, Gastlichkeit und Dienen,  sei bis heute nötig. „Gleichzeitig dürfen wir nicht verlernen, in Marias Rolle zu sein“, betonte Schöpper. „Handeln und Hören von Zeuginnen und Zeugen des Glaubens ist für die Zukunft des Glaubens entscheidend.“ Schöpper: „Zur Nachfolge und Verkündigung in Wort und Tat bleiben wir alle aufgerufen.“

Umstrukturierung der Pfarrbüros ab dem 01. April 2019

Änderung auf Grund der Umstrukturierung der Pfarrbüros    

Ab dem 01. April 2019 sind die Pfarrbüros wie folgt geöffnet:

St. Elisabeth (Zentralbüro), Elisabethstr. 8, 47178 Duisburg:

Montag:                          9 – 12 Uhr                                           ./.

Dienstag:                        9 – 12 Uhr                                       14 – 16 Uhr

Mittwoch:                       9 – 12 Uhr                                           ./.

Donnerstag:                           ./.                                              14 – 18 Uhr

Freitag:                          geschlossen

 St. Josef, Kolpingstr. 22, 47179 Duisburg:

Montag:                          9 – 11 Uhr                                           ./.

Mittwoch:                           ./.                                                  14 – 16 Uhr

Freitag:                           9 – 11 Uhr                                           ./.

Außerdem gibt es ab dem 01.04.2019 nur noch eine E-Mail-Adresse,  unter der Sie uns erreichen können, und zwar:

stdionysius-walsum@bistum-muenster.de

Die Mail-Adressen stjosef-walsum@bistum-muenster.de und stjuliana-walsum@bistum-muenster.de  stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Die Verbundleitung der Kita´s, Frau Ria Jansenberger, erreichen Sie ab diesem Zeitpunkt unter folgender Anschrift und Telefonnummer:

 Ria Jansenberger

Kaiserstr. 46

47178 Duisburg

Tel. 0203/99 15 70

E-Mail: jansenberger-r@bistum-muenster.de

Das Miseror- Hungertuch 2019

Das Miseror- Hungertuch 2019 von Künstler Uwe Appolder: „Mensch, wo bist Du?“

Hungertücher gibt es seit dem 9. Jahrhundert, auch Fastentücher, Palmtuch oder Schmachtlappen genannt. Sie beziehen sich auf den jüdischen Tempelvorhang, der den Blick auf das Allerheiligste verhüllt und der im Augenblick von Jesu Tod zerreißt. Aufgehängt zu Beginn der Fastenzeit bis Karsamstag lässt es uns den Blick auf das Symbol unserer Erlösung, das Kreuz, fasten. Schmachten.So kann am Osterfest dieses Symbol in noch hellerem Glanz erstrahlen. Im diesjährigen Tuch steht ein kleines Haus (ähnlich dem griech. Buchstaben Beth = Haus)  im Zentrum des Blickes, umgeben von einem goldenen Kreis. Das Haus ist zur Seite hin offen. 12 Flecken stellen die 12 Steine aus dem Garten Gethsemane da und stehen für die 12 Apostel. Die Farbe rot könnte für Liebe oder auch für Martyrium stehen, Blau für Glaube, Himmel oder Kosmos. Gold ist die ikonografische Farbe für das göttliche, für Gott. Ein kleines rotes griechisches Kreuz verweist auf den Apostel Paulus und auf den Auftrag der Gastfreundschaft für Schwestern und Brüder, die am Rande der Gesellschaft stehen. Überschrieben ist das Tuch mit der Frage, mit der Gott im Paradies nach Adam sucht: „Mensch, wo bist Du?“ Somit kann das Hungertuch als Einladung und Ermutigung verstanden werden, sich um das offene Haus der Glaubensgemeinschaft zu kümmern, gemeinsam zu hoffen und zu handeln.

Es hängt in diesem Jahr in unserer Pfarrei in der Herz Jesu Kirche – und verstellt besonders den Blick auf das Mosaik des Auferstandenen.