40 Jahre „Eine Welt Gruppe“ St. Dionysius

Mit Erstaunen und ungläubig haben wir Ende 2018 festgestellt, dass es uns bereits 40 Jahre gibt. 40 Jahre, in denen wir für die „Eine Welt“ arbeiten, mit Ihrer und Eurer Hilfe.

Vor 19 Jahren haben wir gefeiert und eine Chronik erstellt. “Alles muss klein beginnen“. Ja, damals haben wir unser 20-Jähriges einfach vergessen und es im Jahr darauf nachgeholt. Vor 19 Jahren haben wir eine Chronik von über 100 Seiten erstellt, in der wir über die Anfänge der Gruppe und deren Verlauf berichtet haben. Auch der Anfang des Verkaufs von fair gehandelten Produkten wurde bedacht. Unsere legendären Reissonntage, die Jazz-Frühschoppen im Johanniter und über vieles mehr berichteten wir.

Vor 10 Jahren dann, zu unserem 30. Jubiläums, hatten wir das Glück, dieses Fest mit unseren Freunden aus Chile zu feiern, die uns zu diesem Zeitpunkt besuchten.

Das wollen und können wir nicht toppen. Denn auch wir sind in die Jahre gekommen, und so ein Fest auf die Beine zu stellen, erfordert viel Zeit und Kraft.

Ein Foto aus dem Jahr 1984. Darauf sind von links nach rechts und von hinten nach vorne: Norbert Schöpper , Hiltrud Lapscheck, Oliver Hahn, Wolfgang Wösthoff, Stefan Wellner, Armin Salbert, Elisabeth Lücke, Christel Hinsenkamp, Michael Stosch, Gabi Schöpper, Susanne Hesse, Lothar Hövelmann, Marlies Schöpper, Cilly Müller.

Aber DANKE sagen möchten wir von Herzen:

–      Einer Gemeinde, die uns und die Projekte in Chile und auf den Philippinen trägt, denn es sind nicht unsere Projekte, sondern die Projekte unserer Gemeinde.

–      Den Pfarrern unserer Gemeinde: Klaus Krämer, Josef Leenders, Herbert Werth und Werner Knoor. Sie alle haben uns unterstützt und unterstützen uns immer noch, in unserer Arbeit für die Menschen in der Einen Welt.

–      Unseren treuen Spendern, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre. Ob regelmäßig, ob kleine Spenden oder große, jeder „Groschen“ zählt für die Menschen in Chile und auf den Philippinen.

–      Unseren Projektpartnern, die nicht aufhören gegen alle Widrigkeiten vor Ort anzukämpfen.

–    Die Familia Misionera in Chile, die mit dem Mangel an Priestern und deren Bereitschaft zur Mithilfe zu kämpfen haben, aber trotz aller widrigen Umstände weiterhin in die Armenviertel gehen, um den Menschen auf vielfältige Weise zu helfen.

–    Gloria und Mandy, die eine Schulungsfarm auf den Philippinen aufgebaut haben und bewirtschaften, um den Bauern der Umgebung zu helfen, ihr Land nachhaltig zu bewirtschaften und auf Pestizide und genetisch aufbereitete Produkte zu verzichten.

–      Und Allen, die in der unterschiedlichsten Form uns und unsere Arbeit unterstützen.

–      Und Allen, die sich angesprochen fühlen, hier aber nicht persönlich erwähnt worden sind.

Doch wer Zeit mit uns verbringen möchte, auf ganz unkomplizierter Weise, den möchten wir einladen, in der Oscar Romero Woche, den Mittwochabend, den 20. März, mit uns zu verbringen. Wir beginnen um 18:00 Uhr mit einer Fastenmeditation und einem kleinen Imbiss, und im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit, sich mit uns an diese ereignisreichen 40 Jahre zu erinnern. Dazu haben wir in unseren Dokumenten und Fotos gestöbert und eine kleine Foto-Show zusammengestellt.

Am 24. März, dem Todestag von Oscar Romero und Misereor-Sonntag, laden wir ein, um 11.00 Uhr in der Dionysius-Kirche mit uns die Messe zu feiern. Danach möchten wir noch einmal die Gelegenheit geben, mit uns und anderen bei einer Tasse Kaffee oder Tee im Oscar-Romero-Haus ins Gespräch zu kommen.

Im Namen der Einen Welt Gruppe

Swantje Molitor